Hochmodernes Technologie Center

Gemeinsam mit Ihnen Ihre Aufgabenstellung und Ihren Prozess analysieren, sich untereinander austauschen und auf dieser Basis gemeinsam Ihren Prozess optimieren. Auf diese Weise wird der Prozess besser, intelligenter und effizienter, was zu einer viel höheren und gleichbleibenden Qualität führt.

Unser Technologiezentrum in Leeuwarden ermöglicht es uns, Ihre Prozesse zu verfeinern, um bestmögliche Ergebnisse zu gewährleisten. In enger Zusammenarbeit mit unserem F&E Team konnten wir für unsere Kunden erhebliche Prozessverbesserungen erzielen.

Prozesstechnik

Einphasen-Flüssigkeitshomogenisierung/-vermischung (L-L)

Bei der einphasigen Flüssigkeitsvermischung werden zwei mischbare Flüssigkeiten zu einer einzigen Flüssigkeit vermischt. Die Intensität der Mischung zweier Flüssigkeiten hängt von den Flüssigkeitsvolumenanteilen (Konzentration) im Endprodukt ab sowie von der Dichte und Viskosität der Flüssigkeiten. Die Moleküle der beiden Flüssigkeiten lösen sich ineinander auf, wodurch eine einzige homogene Phase entsteht. Je nach Grad der Vermischung können mehrere Konzentrationsgrade zwischen zwei Flüssigkeiten erreicht werden. Eine typische Anwendung dieser Art von Systemen ist die Herstellung verschiedener Benzinqualitäten um das richtige Reaktionsgemisch zu erhalten.

 

Mehrphasige Flüssigkeitsmischung/-emulgierung (L – L)

Der Prozess des Emulgierens beschreibt das vermischen von zwei nicht mischbaren Flüssigkeiten. Aufgrund der Polarität der beteiligten Moleküle sind Flüssigkeiten oft nicht mischbar. Wasser ist zum Beispiel eine sehr polare Flüssigkeit, während Hexan aufgrund der Kohlenstoffketten sehr unpolar ist. Die Moleküle der verschiedenen Flüssigkeiten neigen dazu, beieinander zu bleiben anstatt eine Mischung zu bilden. Zwei nicht mischbare Flüssigkeiten können gemischt werden, indem eine der Flüssigkeiten in eine Phase extrem kleiner Partikel umgewandelt wird. Diese Partikel werden in der kontinuierliche Flüssigphase verteilt, um einen homogenen Mehrphasenfluss zu erzeugen. Dieser erfordert eine kontinuierliche Mischung, da die Partikel dazu neigen, sich zusammen zu ballen und sich von der kontinuierlichen Flüssigphase zu trennen. Beispiele für Emulgierungsprozesse sind die Herstellung von Mayonnaise und Milch.

 

Solvatisierung von Feststoffen (S – L)

Bei diesem Prozess werden Feststoffe in einer Flüssigkeit gelöst, um eine neue Lösung aus Lösungsmittel und gelösten Molekülen zu schaffen. Oftmals zerfällt ein Molekül in diesen Prozessen in seine entsprechenden Ionen. Die Ionen werden durch das Lösungsmittel stabilisiert, um eine Lösung zu bilden, wobei Mischer bei dieser Art von Systemen zweierlei Funktionen haben. Mischer können Kristalle/Pulver spalten und vergrößern somit die Kontaktfläche zwischen Lösungsmittel und Feststoff. Zudem kann der Mischer die festen und gelösten Moleküle über die Lösemittelphase verteilen, um eine einheitliche Konzentration zu erhalten. Anwendungsbeispiele sind die Solvatisierung von Glukosekristallen und die Auflösung von Salzen.

 

Begasung/Gasdispergierung (G – L)

Eine Dispersion kann auch aus einer Gasphase bestehen, die in einer kontinuierlichen Flüssigphase suspendiert ist. Das Gas wird am Behälterboden in die Flüssigphase hinein geleitet. Das Begasen kann die Kontaktfläche zwischen Gas und Flüssigkeit vergrößern, indem Gasblasen in mehrere kleine Blasen zerlegt werden. Das Rührwerk sorgt ebenfalls dafür, dass das Gas gleichmäßig über die Flüssigphase verteilt wird. Zudem stellt der Mischer eine gleichmäßige Verteilung über die Flüssigphase sicher und kann die Kontaktzeit aufgrund der induzierten Strömungsprofile erhöhen. Diese Systeme werden oft in Mehrphasen-Reaktionen von Gasen und Flüssigkeiten eingesetzt. Typischerweise löst sich das Gas in der Flüssigkeit auf, sodass es mit dem Reaktionsmittel in der Flüssigkeit reagieren kann. Die Kontaktfläche und -zeit sind wichtig, da es oftmals eine Massentransferbegrenzung beim Stoffübergang von gasförmig zu flüssig gibt.

 

Wärme- und Energietransfer

Alle anderen beschriebenen Prozesse sind Beispiele für Mischer, die Problemlösungen im Bereich des Stoffaustauschs bieten. Jedoch können Mischer auch beim Energieaustausch (Wärme) helfen. Dies gilt insbesondere für flüssige Phasen, in denen die Wärmeübertragung durch Rühren deutlich verbessert werden kann. In einer stehenden Flüssigkeit erfolgt der Energietransfer durch Diffusion und freie Konvektion in der Phase. Durch Rühren der flüssigen Phase wird diese in Bewegung gesetzt und die Strömungsprofile stimulieren Energietransfer, hervorgerufen durch die erzwungenen Konvektionserscheinungen. Zusätzlich wird die Flüssigkeit im Übergabebereich schnell ausgetauscht, da die Strömung die Flüssigkeit im gesamten Tank neu verteilen.

 

Mehrphasen-Vermischung (G – L – S)

Das Drei-Phasenssystem besteht aus einer festen, flüssigen und gasförmigen Phase. Rührwerke können auch in diesem Drei-Phasensystem angewendet werden. Das Prinzip und der Zweck des Mischens sind dieselben wie beim Zweiphasensystem. Jedoch müssen die Rührelemente auf das Mehrphasensystem angepasst werden. Eine typische Anwendung eines Drei-Phasen-Systems ist ein Slurry-Hydrierreaktor im Fischer-Tropsch-Verfahren. Wasserstoffgas wird in die flüssige Kohlenwasserstoffphase eingeleitet. Die Kohlenwasserstoffe und das Wasserstoffgas reagieren an der Oberfläche eines Katalysators (Feststoff) zu höherwertigen Kohlenwasserstoffen.

 

Testzentrum

Um die bestmöglichen Ergebnisse für unsere Kunden zu erzielen, präzisieren wir die Prozesse im Jongia Testzentrum, in dem auch Scale-Ups möglich sind. In enger Zusammenarbeit mit unserem Entwicklungsteam konnten Kunden Ihre Prozesse erheblich optimieren.

Training

Wenn es darum geht, die Produktivität zu steigern, ist qualifiziertes Personal der Schlüssel zum Erfolg. Jongia bildet Ihre Mitarbeiter aus und bietet Schulungen in den Bereichen Rührwerkstechnologie, Betrieb und Wartung.

Prozessoptimierung

Gemeinsam mit Ihnen Ihre Aufgabenstellung und Ihren Prozess analysieren, sich untereinander austauschen und auf dieser Basis gemeinsam Ihren Prozess optimieren. Auf diese Weise wird der Prozess besser, intelligenter und effizienter, was zu einer viel höheren und gleichbleibenden Qualität führt. 

Fordern Sie uns und verbessern Sie Ihre Prozesse